Fernsehserie „The Wire“

The Wire ist eine US-amerikanische Fernsehserie, die von 2002 bis 2008 in Baltimore (Maryland) gedreht wurde. Autor ist der ehemalige Polizeireporter David Simon, der schon die Vorlage zur Krimiserie Homicide schrieb. Aufgezeigt wird die Realität der postindustriellen amerikanischen Stadt und des amerikanischen Gemeinwesens. Dazu wird der Drogenhandel in Baltimore beschrieben, unter anderem aus der Sicht von Polizisten mit verschiedenen Diensträngen, Kriminellen, Drogensüchtigen, Politikern und Journalisten.“ http://de.wikipedia.org/wiki/The_Wire

Keine Neonazi-Bekämpfung von Polizei, Verfassungsschutz und Justiz

„nach wie vor werden viele fremdenfeindlich motivierte Straftaten von Justiz, Polizei oder Verfassungsschutz nicht gezielt verfolgt, kritisiert der Europarat in einer aktuellen Studie. Und die Rechtsextremen werden immer dreister.“

via

„Der Freiraum Dachau wurde, vermutlich in der Nacht vom Dienstag, den 11.02., auf den Mittwoch, mit menschenverachtenden und neonazistischen Parolen beschmiert. Die Sprühereien enthielten Sprüche und Slogans wie „Anti-Antifa“, „Wir kriegen euch alle“, „NS“, „NSU“, „Judenschweine“, „White Power“ sowie mehrere Hakenkreuze.“ http://freiraum-dachau.info/cms/allgemein/pressemitteilung-freiraum-dachau-wird-erneut-mit-neonazistischer-und-menschenverachtender-propaganda-beschmiert

„Die NPD hetzt, Sarrazin provoziert, die Polizei schlampt – Fachleute des Europarats bemängeln Deutschlands Umgang mit Rassismus.“ http://www.zeit.de/gesellschaft/2014-02/rassismus-deutschland-fremdenfeindlichkeit-europarat-ecri

„ist die Zahl der Morde und das Ausmaß von Gewalt, die durch Rassismus und Homo-/Transphobie motiviert werden, in Deutschland hoch. Es gibt keine verlässliche statistische Methode, um das Ausmaß der durch Rassismus und Homo-/Transphobie motivierten Gewalt und Hassreden zu messen. Die hohe „Untererfassung“ von Straftaten, die mit Rassismus und Homo-/Transphobie verbunden sind, spiegelt ein mangelndes Vertrauen seitens der schutzbedürftigen Gruppen im Hinblick auf die Wirksamkeit von Strafverfahren wider, die von der Polizei und der Staatsanwaltschaft eingeleitet werden. Diese Ineffektivität wurde durch die Versäumnisse bei den Ermittlungen über die Morde unterstrichen, die vom Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) begangen wurden. Ein rassistisches Motiv wird nur in einer verschwindend geringen Zahl von Urteilen angeführt.“ http://www.coe.int/t/dghl/monitoring/ecri/Country-by-country/Germany/DEU-CbC-V-2014-002-DEU.pdf

NSU-Ermittlungen: Zeugin wurde bedroht

„Die Zeugin ist selbst Polizistin und gehörte nach eigenen Angaben Mitte der 2000er Jahre zum privaten Umfeld von Kiesewetter, die 2007 mutmaßlich vom Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) ermordet wurde““ http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-03/nsu-mord-heilbronn-michele-kiesewetter

Berlin: Altes Polizeivideo der 22. und 23. Einsatzhundertschaft aufgetaucht

„Innensenator Frank Henkel (CDU) wollte sich die Bilder nicht ansehen. „Das ist nicht meine Art von Humor“, sagte er am Montag. Die Bilder seien nicht die, die er sich von seiner Polizei wünsche.“ http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizisten-parodien-pornoszenen-skandalvideo-bleibt-ohne-konsequenzen/9530198.html

2007

„Intern soll sie ihren Ruf weg haben – nach dem Motto »Wenn die an einer Demo dran war, dann kriegt man die nie wieder friedlich«. Was die EHU 23 betrifft, scheiden sich die Geister, selbst in der Polizei.“ http://redalert.blogsport.de/2007/06/21/jw-interview-mit-berliner-polizistin/

„Die 23 ist eine der zwei Knüppelgarden der Berliner Polizei. Die andere ist die 21. Beide treten besonders bei politischen Demonstrationen durch gewalttätige Übergriffe hervor. Anzeigen wegen Körperverletztung durch die Opfer werden i.d.R. durch Anzeigen wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt beantwortet.“ http://deu.anarchopedia.org/Hundertschaft_23

2005

„Berlins Truppen werden gern gebucht für die Sicherung von Castor-Transporten sowie Großdemonstrationen, von denen Gewalt ausgehen könnte. Sie gelten als besonders erfahren und schlagkräftig. Die 23. und die 24. sind die bekanntesten Einsatzhundertschaften Berlins.“ http://www.berliner-zeitung.de/archiv/berliner-beamte-stritten-bei-castor-transport-mit-kollegen—demonstranten-gingen-dazwischen-pruegel-von-polizisten-fuer-polizisten,10810590,10339890.html

1999

Anfrage: http://www.polizeigewalt.de/index.htm?http%3A//www.polizeigewalt.de/docs/fall1/kleineanfrage.htm

Antwort: „Die in der vorliegenden Kleinen Anfrage gegen die Berliner Bereitschaftspolizei, insbesondere gegen die 22. und 23. Einsatzhundertschaft der 2. Bereitschaftspolizeiabteilung, erhobenen Vorwürfe werden zurückgewiesen. Die Fragen erwecken den irrigen Eindruck, daß es sich hierbei um unkontrollierte, gegen die gesetzlichen und dienstlichen Bestimmungen handelnde Gliederungseinheiten der Berliner Polizei handele. “ http://www.polizeigewalt.de/index.htm?http%3A//www.polizeigewalt.de/docs/fall1/antwortanfrage.htm

Polizei und Antifa in Hoyerswerda – „Machtlos gegen den braunen Mob“

„fast zweieinhalb Stunden nach dem ersten Notruf, zog der rechte Pulk weiter zu einer nahegelegenen Tankstelle. Dort fanden sich schließlich genug Polizisten ein, um die Personalien festzustellen und einen Platzverweis zu erteilen.“ http://www.spiegel.de/panorama/justiz/neonazi-prozess-in-hoyerswerda-bewaehrungsstrafe-fuer-die-taeter-a-945871.html

„Sie bedrohten zusammen mit sieben Anderen im Oktober 2012 ein junges Paar und belagerten mehrere Stunden deren Wohnhaus. Die Nazis versuchten, die Wohnungstür aufzubrechen und brüllten Gewalt- und Morddrohungen sowie rechte Parolen…. Trotz allem haben Ronny und Monique die Nazis angezeigt, von denen sie bedroht, angegriffen und aus der Stadt vertrieben wurden.“ http://pogrom91.tumblr.com/

„Das Amtsgericht Hoyerswerda hat mutmaßliche Rechtsextreme bis auf eine Ausnahme zu Bewährungsstrafen verurteilt. Sie haben im Oktober ein junges Paar in Hoyerswerda massiv bedroht. Fünf der acht Angeklagten im Alter zwischen 18 und 36 Jahren bekamen zwischen acht und zehneinhalb Monaten Haft auf Bewährung.“ http://www.mdr.de/sachsen/prozess-hoyerswerda-urteil100_zc-f1f179a7_zs-9f2fcd56.html